Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen
(Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr)
Zur tiefen Öffnung, die wahrhaft spirituelles Leben benötigt, brauchen wir enormen Mut und Stärke, eine Art Kriegergeist.
Doch der Ort diese Kriegerstärke liegt im Herzen.
Jack Kornfield (*1945)
Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen
(Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr)
(Gott spricht)
Hört, ihr Geliebten!
Ich bin die Wirklichkeit der Welt, der Mittelpunkt des Kreises,
ich bin die Teile und das Ganze.
Ich bin der Wille, der zwischen Himmel und Erde wirkt,
ich habe die Wahrnehmung in euch geschaffen, nur um das
Objekt meiner Wahrnehmung zu sein.
Wenn du mich dann wahrnimmst, nimmst du dich selbst wahr.
Aber du kannst mich nicht durch dich selbst hindurch wahrnehmen.
Es ist durch meine Augen, dass du mich siehst und dich selbst siehst,
durch deine Augen kannst du mich nicht sehen.
Zeilen aus dem Kitab al-Tajalliyat (Das Buch der göttlichen Selbstoffenbarung) des großen Sufi-Meisters Ibn ‘Arabi,
übersetzt von Henry Corbin (1970) in seinem monumentalen Werk: Creative Imagination in the Sufism of Ibn ‘Arabi
Ibn 'Arabi (1165-1240)
Das ganze Gedicht im Original auf Englisch
HIER