... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Rainer Maria RilkeUnsere größten Ängste sind die Drachen,
die unsere tiefsten Schätze bewahren

Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten uns einmal schön und mutig zu sehen.
Vielleicht ist alles Schreckliche im Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

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Im Seminarzentrum Atha finden ab 2018 die Universellen Gottesdienste und die Seminare mit Aziz aus London statt. Es ist am besten mit dem Auto zu erreichen (Parkplätze vorhanden). Es befindet sich in Reusten von Rottenburg kommend direkt rechts vor der Brücke über die Ammer in der Rottenburger Straße 21. Von Tübingen aus kommend den Abzweig in Reusten nach Rottenburg nehmen, dann ist es das Haus direkt nach der Ammer-Brücke links. 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der kleine Ort Reusten ab Bahnhof Pfäffingen mit dem Bus (Buslinie 792 Richtung Herrenberg) oder dem Taxi erreichbar. Vielleicht können dich auch andere Teilnehmer nach Verabredung mitnehmen (gerne bei der Anmeldung nachfragen).

Es gibt dort auch die Möglichkeit im Seminarraum auf mitgebrachten Utensilien für 15 EUR zu übernachten (Dusche vorhanden).

 

Adresse:
Rottenburg Straße 21
72119 Reusten/Ammerbuch

Anfahrtsbeschreibung:   Routenplaner

Unterkünfte im Raum Ammerbuch: Vorschläge in einer pdf-Datei

Denkimpuls

Hermann Hesse

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen, der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen!  Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegen senden: des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse (1877 - 1962)
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