... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Video über Thamas Merton

In dieser Zeit der Geschichte dürfen wir nichts persönlich nehmen, am allerwenigsten uns selbst.
Denn in dem Moment, indem wir dies tun, kommt unser innerstes Wachstum und unsere Reise zum Stillstand.

(Quelle unbekannt, wird oft den Hopi-Ältesten zugeschrieben)

   

In dieser Rubrik sollen Themen aufgegriffen und vertieft werden, die in Gesprächen am Rande von Seminaren zur Sprache kamen und auf Interesse stießen. Soweit sich dazu Referenten finden, die über entsprechendes Wissen verfügen und bereit sind, darüber zu referieren oder ein Seminar anzubieten, versuchen wir ganz nach dem Konzept der Akademie Lichtung etwas zu organisieren.

Bisher standen vor allem Themen aus dem Bereich Weltanschauung und Religion und aus den Bereichen: Glaubenssätze, Entwickeln von Lebendigkeit und Mitgefühl, geistiges Heilen und seelische Gesundheit im Mittelpunkt des Interesses.

Beginnen wollen wir nun die Reihe über Spiritualität mit einem fortlaufenden Angebot im Sinne des internationalen Sufismus, der von Hazrat Inayat Khan vor etwa hundert Jahren von Indien nach  Amerika und Europa gebracht wurde. Eine Zusammenschau und Würdigung der spirituellen Aspekte der großen Weltreligionen und   besonderes Gewicht auf die praktische Erfahrbarkeit von Spiritualität, und ihrer Integration im alltäglichen Leben sind Grundmerkmale dieser Übertragungslinie.

Dazu sollen sogenannte Sufi-Tage angeboten werden, mit dem Ziel nicht nur zu theoretisieren, sondern die teilweise Jahrhunderte alten spirituellen Erkenntnisse und Wege auch praktisch und in angeleiteten Übungen zu vermitteln.
Das Wort „Sufi“ kann unter anderem mit Weisheit übersetzt werden. Wobei Weisheit tanzend und aus dem Herzen kommt, und das Leben verändert, also nichts mit angelerntem Wissen und reinen Denkvorstellungen zu tun hat.

Hinweisen wollen wir in diesem Zusammenhang auch immer auf die Universellen Gottesdienste oder Universelle Feiern, die ebenfalls ihren Ursprung im universellen, internationalen Sufismus haben und interreligiöse Feiern zu Ehren Gottes in einem sehr umfassenden Sinne darstellen, keine der Weltreligionen in den Mittelpunkt gestellt wird, sondern alle großen Weisheitslehren und Religionen in der Reihenfolge ihres Erscheinens geehrt werden, indem aus den jeweils zugrunde liegenden Schriften zu einem gemeinsamen Thema gelesen wird. Wenn es gelingt, kann so mit dem Herzen die spirituelle Entwicklung der Menschheit als ganzes nachempfunden werden, und aus der Zusammenschau neues entstehen.
Diese Feiern werden schon seit vielen Jahren etwa 4 mal im Jahr  im Rahmen des „Sufizentrums Tübingen“ angeboten, und sind jedesmal wieder in sich eine kleine Abenteuerreise durch das weite Feld der unterschiedlichen Kulturen und ihrer Weltanschauungen.
Die Ankündigungen der Universellen Feiern  sind unter „Events ... von Freunden / UniverselleFeiern“ zu finden.

   
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