... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Marianne WilliamsonUnsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.  Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.  Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten erschreckt.    Wir fragen uns, wer bin ich denn, um brillant, großartig, begabt und einzigartig zu sein?  Wer bist du eigentlich dies nicht zu sein.  Du bist ein Kind Gottes.  Dass du "klein" spielst  rettet nicht die Welt. Da ist nichts Erleuchtetes daran, zu schrumpfen damit sich andere Menschen um dich herum nicht unsicher fühlen.  Wir alle sind dazu gedacht wie die Kinder zu strahlen.  Wir wurden geboren, um die  Herrlichkeit Gottes zu offenbaren, die in uns liegt.  Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.  Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.  Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart  automatisch andere.

Aus: A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles (S.190) von Marianne Williamson *1952

(der Text wird manchmal der Einführungsrede von Nelson Mandela 1994 zugeschrieben,
Hier ist der englische Originaltext von M. Williamson)

 
 

 

 

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In dieser Rubrik geht es grob gesagt um nichts weniger als um das Verständnis oder den "Sinn des Lebens" jenseits aller äußeren Notwendigkeiten und Wunscherfüllungen.
Davon überzeugt zu sein, dass es da noch etwas anderes, mit den äußeren Sinnen und Instrumenten niemals Wahrnehmbares gibt, kennzeichnet Spiritualität als Gegensatz zu Materialismus.

Spirituelle Menschen sind sich einer höheren Instanz in sich bewusst, oft auch "höheres Selbst" genannt, welches sich zunehmend selbst entdeckt und entfaltet und dabei das mit der Materie gekoppelte emotionale Selbst aus Ego, Psyche und Körper beobachtet, bezeugt und entwickelt. Das vergängliche Selbst ist vergleichbar mit einem vollständig autonomen, sich selbst steuernden Fahrzeug, in dem das "höhere Selbst" sich schlafend durchs Leben kutschieren lässt, bis es möglicherweise darin erwacht, die Welt vollständiger als die Sensoren des Fahrzeugs wahrnimmt und immer häufiger selbst das Steuer übernimmt.

In den Bereich der Spiritualität gehört seit Jahrtausenden insbesondere Religion im weitesten Sinne, nämlich verstanden als Rückbindung (lateinisch religio) an einen Ursprung, den es zu erinnern gilt, zu dem man zurückkehren möchte oder der dem Leben durch Krisen, Krankheit und Streben hindurch Sinn und Halt gibt oder geben soll.
Spirituell zu leben bedeutet, sich dieser Anbindung, Verbundenheit oder Einheit mit dem großen Ganzen im Leben bewusst zu sein. Sie innerlich ganz real zu erleben und zu erkunden, ist der Weg der MystikerInnen.

Es gibt verschiedene Zugänge zum mystischen Erleben deiner inneren Wirklichkeit, des "höheren Selbst". Im chinesischen Chi Gong gelten als die drei Tore z. B. das "Hara", das "Herz" und das "dritte Auge".

Wir haben uns für den Weg des Herzens der Sufis entschieden, wie wir ihn seit über 20 Jahren in der Begegnung mit internationalem Sufismus immer wieder neu kennenlernen, der von Hazrat Inayat Khan vor etwa hundert Jahren von Indien nach  Amerika und dann nach Europa gebracht wurde. Grundmerkmale dieser Übertragungslinie von Hazrat Inayat Khan sind die Zusammenschau und Würdigung der spirituellen Aspekte der großen Weltreligionen, wobei besonderes Gewicht auf die praktische Erfahrbarkeit von Spiritualität und ihrer Integration im alltäglichen Leben gelegt wird.

Die Schwerpunkte unserer praktischen Umsetzung dieses Weges des Herzens sind Meditation, spirituelle Wegbegleitung, Fernheilung/Fürbitte, Heilsame Präsenz, Handauflegen und Massagen im Austausch …

 

 

Denkimpuls

Mutter Teresa


Anfangs glaubte ich,
bekehren zu müssen.
Inzwischen habe ich gelernt,
dass es meine Aufgabe ist zu lieben.
Und die Liebe bekehrt,
wen sie will.

- - -

Wir können keine großen Dinge vollbringen
- nur kleine, aber die mit großer Liebe.

 

 

Teresia (Agnes) Gonxhe Bojaxhiu (Mutter Theresia, 1910 - 1997)