... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

J. W. von Goethe

Die Lust am Betrug und am Selbstbetrug eint Täter und Opfer. Nicht selten glaubt der Scharlatan selbst, was er sagt; das lernt er im Lauf seiner Karriere - nicht zuletzt, weil seine Kundschaft ihm fanatisch anhängt.
Dabei ahnen alle die Gefahr. Doch die Hoffnung auf eine wunderhafte Wendung scheint ihnen immer noch trostreicher als der Trott des gesunden Menschenverstandes.

Strenger ausgedrückt: Es ist erbärmlich anzusehen, wie die Menschen nach Wundern schnappen, um nur in ihrem Unsinn und Albernheiten beharren zu dürfen, und um sich gegen die Ohnmacht des Menschenverstandes und der Vernunft wehren zu können.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

 
 

 

 

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Stimmen zu Meditation

Khalil GibranIn der Stille nehmen die Dinge Form an und wir müssen warten und beobachten. In uns, in unserer geheimen Tiefe, liegt das Element des Wissens welches sieht und hört was wir nicht sehen und hören.  All unsere Wahrnehmungen, all die Dinge die wir getan haben, all das was wir heute sind, entstand einmal in diesem Wissen, in schweigender Tiefe, dieser Schatzkammer der Seele.

Kahlil Gibran (1883 - 1991, aus: "Liebesbriefe an May Ziadeh")