... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Jörg ZinkSpiritualität zeigt sich in der Bereitschaft zur Ehrfurcht vor der Gotteserfahrung anderer.
Sie zeigt sich unter anderem in einem gewissen Spürsinn für das Heilige, das uns in einer fremden Gestalt begegnet. So werden für uns heute auch fremde Religionen nicht mehr die Gegner sein, denen wir zu widerstehen hätten, sie werden unsere Ehrfurcht wecken vor Wegen Gottes zu Menschen, die uns fremd sind.
Wir werden im Gespräch leben mit allem, was Menschen je von Gott, der Welt und sich selbst erkannt haben und nichts wird uns verächtlich oder hassenswert sein. Und wir werden zu unserem eigenen Glauben finden und in ihm dankbar und geborgen leben, ohne irgendeinen Menschen des Irrtums oder der Verführung zu verdächtigen.


Wo Wahrheit gemeinsam gesucht wird, werden wir Menschen mehr Wahrheit finden, als wir von unserem eigenen Ort aus zu finden vermöchten.

Jörg Zink (1922-2016)
aus: „Dornen können Rosen tragen, Mystik – Zukunft des Christentums“
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Dieses Buch von Amaité ist jetzt beim externSheema-Verlag erschienen und dort erhältlich, kann aber auch direkt hier über ihr Kontaktformular bestellt werden.
Um das Buch auch von ihrer Seite aus zu vertreiben und, wenn gewünscht, mit einer persönlichen Widmung versehen zu können, hat Amaite einige Hundert Bücher direkt vom Verlag erworben. 
Es kostet 25.- € inkl. Porto und Verpackung. 

Es ist aber auch über den externVerlag Heilbronn erhältlich, dessen großartige ehrenamtliche Arbeit damit unterstützt wird.
Und natürlich ist es auch ganz normal über den Buchhandel und online erhältlich. In Kürze soll es auch als E-Book erhältlich sein.

Willand Flügeln Cover 800pxl


Über kurze Rezensionen, über Fragen und Rückmeldungen über ihr Kontaktformular ist Amaité sehr glücklich.

Falls du eine Rezension schreiben möchtest, um anderen deine Erfahrung mit dem Buch mitzuteilen, sag doch bitte gleich dazu, ob ich dich mit Namen und Wohnort, oder nur mit Kürzel erwähnen darf – hier auf dieser Web-Seite, oder auch beim Verlag Sheema der sie auch in die sozialen Netzwerke stellt.

Hier ein Blick in das Buch mit einer Leseprobe

... und zwei Leserbriefe:

Ich habe mich die letzten drei Tage ganz von Deinem Buch absorbieren lassen und bin Dir so dankbar, dass Du mich (und hoffentlich noch viele andere) mitgenommen hast in Dein Retreat (respektive ein Buch daraus destilliert hast.)
Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, um mich nicht von der Fülle zurückschrecken zu lassen, aber dann öffnete sich der Zugang, und ich habe mich Dir sehr nah gefühlt.
Wunderbar, wie Du es geschafft hast, nichts auszuschließen und in dieser tief wärmenden, alles durchdringenden Lebendigkeit etwas in Worte zu fassen, was kaum in Worte zu fassen ist. Bin noch ganz im Bann und werde sicher zu einzelnen Episoden noch oft zurückkehren. Du hast mit dem Buch wirklich eine Bresche in die Freiheit geschlagen, für den femininen Ansatz, jenseits von Kasteiung und „müssen“.
Die Wirklichkeit, die jenseits dieser Begriffe ist, ist so wunderbar erlebbar, und gleichzeitig bietet das Buch eine Fülle von Übungen und Zugängen. Das Buch ist so vielfältig. Ich wünsche ihm, dass es seine Wirkung bei vielen Menschen entfalten darf.

Khabira Bartlewski, Heidelberg

Liebe Amaitè,

es ist berührend, die Aufs und Abs und das Schweben auf den „Flügeln der Ewigkeit“ mit dem Retreat-Tagebuch von dir nachvollziehen zu dürfen. Beim zweiten Lesen des Tagebuchs entdecke ich, wie in den Zeiten des „Still-Werdens“, quasi zwischen den Übungen zu den Mantren und den Gebeten, im „Kosten“ vom Klang, Bedeutungen im „Spiegel des subtilen Herzens“ entstehen. Die Rezitationen werden zu „Forschungsreisen“ ins Innere und ich verstehe, wie alles zusammenhängt und sich im Retreat, mit und durch die vielen Übungen, eine tiefer werdende Stille ausbreiten kann. Beim Lesen erschließt sich mir, wie dieser lange Retreat-Prozess tiefer liegende Themen und Fragen berührt, aufgebrochen und verändert hat. Auch wenn äußerlich nichts passiert – es hat sich doch so viel bewegt. Und am Ende konntest du alles, was aufgetaucht ist, wieder der „Ewigkeit“ übergeben, mit dem Gefühl, dass es genauso richtig ist: „Kein Denken, reines Sein“.  Ich danke dir zutiefst, dass du diese Erfahrungen öffentlich gemacht hast und mit uns allen teilst.

Heike

Denkimpuls

Rainer_Maria_Rilke_1900Denn das ist Schuld, wenn irgendeines Schuld ist:
die Freiheit eines Lieben nicht vermehren um alle Freiheit, die man in sich aufbringt.
Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies: einander lassen;
denn dass wir uns halten, das fallt uns leicht und ist nicht erst zu lernen.

aus "Requiem für Paula Modersohn Becker (1908)" von
Rainer Maria Rilke (1875-1926)