... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

albert einstein 1916 37jahreDas schönste und tiefste Gefühl, das wir erleben können, ist die Erfahrung des Mystischen. Es ist die Säerin aller echten Wissenschaft. Der Mensch, der dieses Gefühl nicht kennt, der nicht mehr staunen und in Ehrfurcht gebannt vor etwas stehen kann, ist so gut wie tot.

Zu wissen, dass das, was wir nicht ergründen können, wirklich existiert, drückt sich als höchste Weisheit und strahlendste Schönheit aus, die unsre dumpfen Sinne nur in ihrer primitivsten Form wahrnehmen können - dieses Wissen, dieses Spüren ist der Kern wahrer Religiosität...

Ein Mensch ist Teil des Ganzen ... er erfährt sich selbst, seine Gedanken und seine Gefühle als etwas, das vom Rest abgetrennt ist - eine Art optischer Illusion seines Bewusstseins ...

Unsere Aufgabe muss sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unser Mitleid auf alle lebenden Kreaturen ausdehnen und die ganze Natur in ihrer Schönheit umarmen.

Albert Einstein (1879 - 1955)

© 2024 Akademie-Lichtung
Hinter dem Blaicherhäusle zwischen Hirrlingen und Rangendingen treffen wir uns manchmal zu universellen Gottesdiensten im Freien.

Platz-Blaicherhaeusle 2

 

So findet man den Ort: 

Das Bleicherhäusle liegt sehr gut sichtbar links an der Straße von Hirrlingen nach Rangendingen, wenn es bergab geht kurz vor Rangendingen. Gegenüber auf der anderen Straßenseite ist eine kleine Kapelle. Zum Bleicherhäusle (und nicht zur Kapelle ... ) führt ein Kreuzweg.

 

Platz-Blaicherhaeusle

Hier feiern wir bei schönem Wetter ... bei Regen können wir in den Seminarraum der Akademie-Lichtung "flüchten".

 (Routenplaner ab Akademie-Lichtung zum Parkplatz, bei Bedarf andere Start-Adresse in Zeile  "A" eintragen).

Parken kann man in Rangendingen (10 min zu Fuß von dort), oder mit etwas Phantasie am Rand der umliegenden Feld- und Radwege, z.B. von Rangendingen kommend gleich links nach der Brücke.)

 Und was heißt "Bleicherhäusle" ?   Das erklärt ein Hinweisschild:

Schild-Blaicherhaeusle

Denkimpuls

Hermann Hesse

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen, der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen!  Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegen senden: des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse (1877 - 1962)
weitere Zitate

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