... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Jack KornfieldZur tiefen Öffnung, die wahrhaft spirituelles Leben benötigt, brauchen wir enormen Mut und Stärke, eine Art Kriegergeist.
Doch der Ort diese Kriegerstärke liegt im Herzen.

 

Jack Kornfield (*1945)

 
 

 

 

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Das Wort Allah wird schon seit vorislamischer Zeit von arabisch sprechenden Menschen in verschiedenen Religionen verwendet. Die vorislamischen Araber verehrten eine oberste Gottheit, die sie Allah nannten, neben anderen niederen Gottheiten. Der Prophet Mohammed, Friede sei mit ihm, verkündete die Botschaft einer holonomen Gottheit, in der alle „niederen Gottheiten“ in göttliche Attribute umgewandelt wurden, die in eine Einheit des Seins integriert wurden, wobei Allah ihre Quelle war und sie selbst die Beziehung zwischen Schöpfer und Schöpfung darstellten. Obwohl jedes Attribut einzigartig war, konnten alle Attribute ineinander wiedergefunden werden. Und das Wesen Allahs, die Quelle und die Essenz von allem, konnte durch jedes einzelne erkannt werden.

Himayat Inayati

aus dem Englischen:

The word Allah has been used by Arabic-speaking people of different religions since pre-Islamic times. The pre-Islamic Arabs worshiped a supreme deity whom they called Allah, alongside other lesser deities. Essentially the Prophet Mohammad, upon whom be peace, brought a message of a holonomic deity, where all the “lessor deities” were morphed into divine attributes integrated into a oneness of being, with Allah being their source and the relationships between creator and creation. Although each attribute was unique – all attributes could be found in each other. And, the essence of Allah, the source and being of all, could be known through each and all.

 

über Gott ...

(Gott spricht)

 Ibn ArabiHört, ihr Geliebten!
Ich bin die Wirklichkeit der Welt, der Mittelpunkt des Kreises,
ich bin die Teile und das Ganze.
Ich bin der Wille, der zwischen Himmel und Erde wirkt,
ich habe die Wahrnehmung in euch geschaffen, nur um das
Objekt meiner Wahrnehmung zu sein.
Wenn du mich dann wahrnimmst, nimmst du dich selbst wahr.
Aber du kannst mich nicht durch dich selbst hindurch wahrnehmen.
Es ist durch meine Augen, dass du mich siehst und dich selbst siehst,
durch deine Augen kannst du mich nicht sehen.

Zeilen aus dem Kitab al-Tajalliyat (Das Buch der göttlichen Selbstoffenbarung) des großen Sufi-Meisters Ibn ‘Arabi,
übersetzt von Henry Corbin (1970) in seinem monumentalen Werk: Creative Imagination in the Sufism of Ibn ‘Arabi 

Ibn 'Arabi (1165-1240)

Das ganze Gedicht im Original auf Englisch externHIER