... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Marianne WilliamsonUnsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.  Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.  Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten erschreckt.    Wir fragen uns, wer bin ich denn, um brillant, großartig, begabt und einzigartig zu sein?  Wer bist du eigentlich dies nicht zu sein.  Du bist ein Kind Gottes.  Dass du "klein" spielst  rettet nicht die Welt. Da ist nichts Erleuchtetes daran, zu schrumpfen damit sich andere Menschen um dich herum nicht unsicher fühlen.  Wir alle sind dazu gedacht wie die Kinder zu strahlen.  Wir wurden geboren, um die  Herrlichkeit Gottes zu offenbaren, die in uns liegt.  Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.  Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.  Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart  automatisch andere.

aus: A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles (S.190) von Marianne Williamson *1952

(der Text wird manchmal der Einführungsrede von Nelson Mandela 1994 zugeschrieben,
hier ist der englische Originaltext von M. Williamson)

 
 

 

 

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Wenn Allah es will


Mullah Nasrudin hatte gespart, um ein neues Hemd zu kaufen. Er ging voller Aufregung zum Schneider. Der Schneider vermaß ihn und sagte: „Komm in einer Woche zurück, und – so Allah will - wird Dein Hemd fertig sein.“

Der Mullah hielt sich selbst eine Woche zurück und ging zurück zum Schneider.
„Es gab eine Verzögerung. Aber – so Allah es will – wird Dein Hemd morgen fertig sein.“


Am folgenden Tag kam Nasrudin zurück. „Es tut mir leid“, sagte der Schneider, „aber es ist noch nicht ganz fertig. Versuche es morgen noch einmal – so Allah will - wird es fertig sein.“


„Wie lang wird es brauchen“, fragte der entnervte Nasrudin, „wenn Du Allah aus dem Spiel lässt?“