... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

albert einstein 1916 37jahreDas schönste und tiefste Gefühl, das wir erleben können, ist die Erfahrung des Mystischen. Es ist die Säerin aller echten Wissenschaft. Der Mensch, der dieses Gefühl nicht kennt, der nicht mehr staunen und in Ehrfurcht gebannt vor etwas stehen kann, ist so gut wie tot.

Zu wissen, dass das, was wir nicht ergründen können, wirklich existiert, drückt sich als höchste Weisheit und strahlendste Schönheit aus, die unsre dumpfen Sinne nur in ihrer primitivsten Form wahrnehmen können - dieses Wissen, dieses Spüren ist der Kern wahrer Religiosität...

Ein Mensch ist Teil des Ganzen ... er erfährt sich selbst, seine Gedanken und seine Gefühle als etwas, das vom Rest abgetrennt ist - eine Art optischer Illusion seines Bewusstseins ...

Unsere Aufgabe muss sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unser Mitleid auf alle lebenden Kreaturen ausdehnen und die ganze Natur in ihrer Schönheit umarmen.

Albert Einstein (1879 - 1955)

© 2026 Akademie-Lichtung

St. Theresa von Avila

LACHEN VON JEDEM PFLASTERSTEIN


Er sprach nur diese vier Worte,
die mein Leben änderten:

„Erfreue Dich an mir.“

Was für eine Last ich schleppen müsste, hatte ich gedacht,
ein Kruzifix, wie Er.

Die Liebe sagte einst zu mir:
„Ich kenne ein Lied. Willst Du es hören?“


Und Lachen kam von jedem Pflasterstein der Straße
und aus jeder Pore des Himmels.

Nach einer Nacht im Gebet, änderte Er mein Leben,
als Er sang:

„Erfreue Dich an mir!“

St. Theresa von Avila (1515 - 1582)