... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Hopi Angel

In dieser Zeit der Geschichte dürfen wir nichts persönlich nehmen, am allerwenigsten uns selbst.
Denn in dem Moment, indem wir dies tun, kommt unser innerstes Wachstum und unsere Reise zum Stillstand.

(Quelle unbekannt, wird oft den Hopi-Ältesten zugeschrieben)

 
 

 

 

© 2026 Akademie-Lichtung

Berichtigung

Abdullah Ben Yahya zeigte einem Besucher ein Manuskript von eigener Hand. Der Mann sagte: „Aber dieses Wort wurde falsch geschrieben.“

Er strich das Wort sofort und schrieb es so, wie es sein Gast für richtig hielt. Als der Mann gegangen war, wurde Abdullah gefragt:
„Warum hast Du das gemacht, wo Du doch weißt, dass die ‚Korrektur‘ tatsächlich nicht passend war? Und Du hast das falsche Wort geschrieben, wo doch das Original
richtig war?“

Er antwortete: „Das war eine soziale Angelegenheit. Der Mann dachte, dass er mir helfen würde, und dachte, dass der Ausdruck seines Unwissens ein Hinweis auf seine Kenntnisse wäre. Ich wandte das kultivierte und höfliche Verhalten an, nicht das wahrhaftige Verhalten, denn wenn Menschen Höflichkeit und sozialen Austausch wollen, können sie die Wahrheit nicht ertragen. Wäre ich im Verhältnis eines Lehrers zum Studenten zu diesem Mann gestanden, wäre die Sachlage anders gewesen.

Nur dumme Menschen und Pedanten meinen, dass es ihre Aufgabe sei, alle zu belehren, wo der Beweggrund der Menschen doch generell nicht ist, belehrt zu werden, sondern Aufmerksamkeit zu erregen.“