... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Victor BorgeLachen ist die kürzeste Distanz zwischen zwei Menschen

 

Victor Borge (1909 - 2000)

 
 

 

 

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Mein Herr Gott,

Ich habe keine Ahnung wohin ich gehe.
Ich sehe die Straße nicht vor mir.
Ich kann nicht sicher wissen wo es enden wird,
noch kenne ich mich selbst wirklich.
Und die Tatsache, dass ich meine deinem Willen zu folgen,
bedeutet nicht, dass ich das auch tue.
Aber ich glaube dass die Sehnsucht es dir zuliebe zu tun, dir tatsächlich gefällt.
Und ich hoffe dass ich diese Sehnsucht in allem habe, was ich tue.
Ich hoffe dass ich nie irgendetwas getrennt von deiner Sehnsucht tue.
Und ich weiß dass du mich die rechte Straße führst, wenn ich das tue,
auch wenn ich davon nichts wissen mag.
Darum werde ich dir immer vertrauen
obgleich ich im Schatten des Todes verloren erscheinen mag.
Ich werde mich nicht fürchten, weil du immer bei mir bist,
und du wirst mich nie verlassen um mich meinen Gefahren alleine stellen.

 
Thomas Merton
(1915-1968, Atheist, Trapisten-Mönch, Eremit, Friedesaktivist)

Denkimpuls

Vers 11: Dreißig Speichen umgeben eine Nabe: In ihrem Nichts besteht des Wagens Werk.Lao Tze
Man höhlet Ton und bildet ihn zu Töpfen: In ihrem Nichts besteht der Töpfe Werk.
Man gräbt Türen und Fenster, damit die Kammer werde: In ihrem Nichts besteht der Kammer Werk.

Darum: Was ist, dient zum Besitz. Was nicht ist, dient zum Werk.


Vers 7: Der Himmel ist ewig und die Erde dauernd. Sie sind dauernd und ewig, weil sie nicht sich selber leben.
Deshalb können sie ewig leben.

Also auch der Berufene: Er setzt sein Selbst hintan, und sein Selbst kommt voran.
Er entäußert sich seines Selbst, und sein Selbst bleibt erhalten.
Ist es nicht also: Weil er nichts Eigenes will, darum wird sein Eigenes vollendet?

Lao Tse (6. Jahrhindert vor Chr.)
aus dem Tao de King de King