... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

 Sarada DeviIch sage dir nur eins -
Wenn du Frieden im Gemüt haben willst,
finde keine Fehler bei anderen.

Lerne lieber, deine eigenen Fehler zu sehen.
Lerne, die ganze Welt zu deiner eigenen zu machen.

Keiner ist ein Fremder, mein Kind;
diese ganze Welt gehört dir.

Sarada Devi (1853-1920)

© 2026 Akademie-Lichtung

Mikhael AivanovEs gibt eine einfache, aber sehr wirksame Methode, sich mit dem Herrn zu verbinden: Wenn ihr euch zum Gebet sammelt, schafft euch ein Bild einer Vielzahl auf der ganzen Welt verstreuter Geschöpfe, die sich dort, wo sie sind, gerade auf ihren Schöpfer konzentrieren! Verbindet euch in Gedanken mit diesen Wesen und betet mit ihnen. Dann ruft eure Stimme nicht mehr allein in der Wüste des Lebens und ihr betet zusammen mit Tausenden anderer lichtvoller Wesen zum Himmel. Ein solches Gebet wird dank der Gemeinsamkeit immer gehört und auch euch kommt es zugute.

über das Beten von Omraam Mikhaël Aïvanhov(1900 - 1986)

 
 

 

 

Denkimpuls

Rainer Maria Rilke um 1900

... und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, ... Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben.
... es handelt sich darum, alles zu leben.

Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.   ...

Darum ... lieben Sie Ihre Einsamkeit, und tragen Sie den Schmerz, den sie Ihnen verursacht, mit schön klingender Klage.

Denn die Ihnen nahe sind, sind fern, sagen Sie, und das zeigt, daß es anfängt, weit um Sie zu werden. Und wenn Ihre Nähe fern ist, dann ist Ihre Weite schon unter den Sternen und sehr groß;

freuen Sie sich Ihres Wachstums, in das Sie ja niemanden mitnehmen können, und seien Sie gut gegen die, welche zurückbleiben, und seien Sie sicher und ruhig vor ihnen und quälen Sie sie nicht mit Ihren Zweifeln und erschrecken Sie sie nicht mit Ihrer Zuversicht oder Freude, die sie nicht begreifen könnten.

(Rainer Maria Rilke 1875 - 1926
aus einem Brief an Franz Xaver Kappus)