... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

albert einstein 1916 37jahreDas schönste und tiefste Gefühl, das wir erleben können, ist die Erfahrung des Mystischen. Es ist die Säerin aller echten Wissenschaft. Der Mensch, der dieses Gefühl nicht kennt, der nicht mehr staunen und in Ehrfurcht gebannt vor etwas stehen kann, ist so gut wie tot.

Zu wissen, dass das, was wir nicht ergründen können, wirklich existiert, drückt sich als höchste Weisheit und strahlendste Schönheit aus, die unsre dumpfen Sinne nur in ihrer primitivsten Form wahrnehmen können - dieses Wissen, dieses Spüren ist der Kern wahrer Religiosität...

Ein Mensch ist Teil des Ganzen ... er erfährt sich selbst, seine Gedanken und seine Gefühle als etwas, das vom Rest abgetrennt ist - eine Art optischer Illusion seines Bewusstseins ...

Unsere Aufgabe muss sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unser Mitleid auf alle lebenden Kreaturen ausdehnen und die ganze Natur in ihrer Schönheit umarmen.

Albert Einstein (1879–1955)

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Umarmung ersetzt Pillen

Berührung ist nonverbale Kommunikation, Berührung ist tröstlich. Und sie ist selten geworden, fand eine Studie heraus, die der Südwest-Verlag in Auftrag gegeben hat: Sie zeigt, dass die meisten Deutschen Berührung als wichtig empfinden und gleichzeitig das Gefühl haben, zu wenig körperliche Nähe zu erfahren.  ...

... Eine Forsa-Umfrage kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass in Deutschland Berührungsarmut herrscht: Jeder achte Bundesbürger sieht sich einem Mangel an körperlicher Nähe ausgesetzt. Gerade ältere Menschen, die viel allein sind, leiden häufiger unter „chronischem Berührungsmangel“. Sie nehmen körperliche Nähe fast nur als Dienstleistung in Anspruch, etwa in Form einer Massage oder der Kopfwäsche beim Friseur.

Focus online, Dienstag, 04.10.2011

Denkimpuls

Mutter Teresa


Alles beginnt mit der Sehnsucht

immer ist im Herzen Raum für mehr
für Schöneres, für Größeres.
Das ist des Menschen Größe und Not:
Sehnsucht nach Stille,
nach Freundschaft und Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt,
dort bricht sie noch stärker auf.
Fing nicht auch deine Menschwerdung, Gott.
mit dieser Sehnsucht nach dem Menschen an?
So lass nun unsere Sehnsucht damit anfangen,
dich zu suchen
und lass sie damit enden, Dich gefunden zu haben.

Nelly (Leonie) Sachs (1891 - 1970)