... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

 Meister Eckhard

Einst wollte ich Gott mit seinen Augen sehen, jetzt weiß ich dass ER sich mit meinen Augen sieht.

Meister Eckhard (1260 - 1328)

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 AvicennaGott, das höchste Wesen, ist weder vom Raum umgrenzt noch von der Zeit berührt; er ist nicht in einer bestimmten Richtung zu finden, und seine Essenz kann sich nicht verändern. Das geheime Zwiegespräch ist also ganz und gar spirituell; es ist eine direkte Begegnung zwischen Gott und der Seele, losgelöst von allen materiellen Zwängen.

Avicenna (980-1037)

über Gott ...

Meister EckhartGott ist eins und ist alles...

Er ist eins im Einssein, wo alle Vielfalt Einheit ist, unverletzliche Einheit.

Ebenso kann keine Vielfalt Gott zerstreuen...

Du musst ihn lieben, so weit er ein Nicht-Gott, ein Nicht-Intellekt ist, eine Nicht-Person, ein Nicht-Bild ; um so mehr, so weit er ein reines Eines ist,
klar, rein, getrennt von aller Dualität.
Und in diesem Einen müssen wir uns auf ewig im Abgrund zum Nichts versenken.

Eins mit dem einen, eins aus dem einen, eins in dem einen, und in dem einen eins auf ewig.

Der erkennt Gott recht, der ihn in allen Dingen gleicherweise erkennt.

Sechs Zitate von Meister Eckhart (1260–1328)
Dominikaner, christlicher Gelehrter, Erfurt