... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Marianne WilliamsonUnsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.  Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.  Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten erschreckt.    Wir fragen uns, wer bin ich denn, um brillant, großartig, begabt und einzigartig zu sein?  Wer bist du eigentlich dies nicht zu sein.  Du bist ein Kind Gottes.  Dass du "klein" spielst  rettet nicht die Welt. Da ist nichts Erleuchtetes daran, zu schrumpfen damit sich andere Menschen um dich herum nicht unsicher fühlen.  Wir alle sind dazu gedacht wie die Kinder zu strahlen.  Wir wurden geboren, um die  Herrlichkeit Gottes zu offenbaren, die in uns liegt.  Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.  Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.  Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart  automatisch andere.

Aus: A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles (S.190) von Marianne Williamson *1952

(der Text wird manchmal der Einführungsrede von Nelson Mandela 1994 zugeschrieben,
Hier ist der englische Originaltext von M. Williamson)

 
 

 

 

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Der Beweis des Fuchses

Es gab einmal einen Fuchs, der ein junges Kaninchen im Wald traf. Das Kaninchen fragte: „Was bist Du?“ Der Fuchs: „Ich bin ein Fuchs, und ich könnte Dich fressen, wenn ich wollte.“ Wie kannst Du beweisen, dass Du ein Fuchs bist? fragte das Kaninchen.

Der Fuchs wusste darauf nichts zu sagen, denn vorher waren alle Kaninchen vor ihm weggelaufen, ohne solche Aufgaben zu stellen. Das Kaninchen sagte: „Wenn Du mir einen schriftlichen Beweis geben kannst, dass Du ein Fuchs bist, dann werde ich Dir glauben.“

Der Fuchs trottete davon zum Löwen, der ihm ein Zertifikat gab, dass er ein Fuchs war. Als er zu dem Platz kam, wo das Kaninchen wartete, begann der Fuchs, das Dokument vorzulesen. Es erfreute ihn so, dass er mit wachsendem Entzücken bei den Sätzen verweilte. Inzwischen war das Kaninchen, das den Kern der Botschaft aus den ersten paar Zeilen mitbekommen hatte, in seinen Bau hinuntergerannt und ward nie mehr gesehen.

Der Fuchs ging zurück zur Löwengrube, wo er ein Reh sah, das mit dem Löwen redete. Das Reh sagte: „Ich will einen schriftlichen Beweis, dass Du ein Löwe bist …“ Der Löwe antwortete: „Wenn ich keinen Hunger habe, brauche ich mich nicht darum zu kümmern. Wenn ich hungrig bin, brauchst Du nichts Schriftliches mehr.“

Der Fuchs fragte den Löwen: „Warum hast Du mir nicht gesagt, dass ich es so machen soll, als ich Dich um das Zertifikat für das Kaninchen bat?“ „Mein guter Freund“, sagte der Löwe, „du hättest mir sagen sollen, dass es von einem Kaninchen verlangt worden war. Ich dachte, es müsse von so einem dummen Menschen kommen, von dem einige dieser idiotischen Tiere diese Vergangenheitsform gelernt haben.“