... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Marianne WilliamsonUnsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.  Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.  Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten erschreckt.    Wir fragen uns, wer bin ich denn, um brillant, großartig, begabt und einzigartig zu sein?  Wer bist du eigentlich dies nicht zu sein.  Du bist ein Kind Gottes.  Dass du "klein" spielst  rettet nicht die Welt. Da ist nichts Erleuchtetes daran, zu schrumpfen damit sich andere Menschen um dich herum nicht unsicher fühlen.  Wir alle sind dazu gedacht wie die Kinder zu strahlen.  Wir wurden geboren, um die  Herrlichkeit Gottes zu offenbaren, die in uns liegt.  Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.  Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.  Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart  automatisch andere.

Aus: A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles (S.190) von Marianne Williamson *1952

(der Text wird manchmal der Einführungsrede von Nelson Mandela 1994 zugeschrieben,
Hier ist der englische Originaltext von M. Williamson)

 
 

 

 

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Das Fremde wird alltäglich

Ein Gelehrter fragte den großen Weisen Afzal von Iskandrien:
„Was können Sie mir über Alim Azimi, Ihren Lehrer, erzählen, dem Sie Qualitäten zuschreiben, von denen Sie selbst geformt wurden?“

Afzal antwortete: „Seine Poesie machte mich trunken, seine Menschenliebe durchflutete mich mit Licht und sein aufopfernder Dienst ermutigte mich.“

Der Gelehrte sagte: „Solch ein Mann könnte wahrlich Engel formen!“

Afzal fuhr fort: „Das waren die Qualitäten, die Alim Dir empfohlen hätte. Nun zu den Qualitäten, die ihn befähigten, Menschen zu helfen, das Gewöhnliche zu transzendieren (über das Gewöhnliche hinauszugehen):
Hazrat Alim Azimi verärgerte mich, was mich dazu bewegte, meinen Ärger zu untersuchen und dessen Ursprung zu finden. Alim Azimi machte mich wütend, damit ich meine Wut fühlen und transformieren konnte. Alim Azimi ließ zu, dass man ihn angriff, sodass die Menschen die Brutalität seiner Angreifer erkennen konnten, und sich nicht mit ihnen verbündeten. Er zeigte uns das Fremde, sodass das Fremde alltäglich wurde und wir erkennen konnten, was es wirklich ist.“

Wer nicht vorher einen tiefen Brunnenschacht ausgehoben hat, sollte kein Minarett stehlen. (Sprichwort)