... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Der Beginn von göttlicher Weisheit ist Milde und Freundlichkeit, welche aus der Größe der Seele und dem Ertragen von Schwächen entsteht.

Isaak von Niniveh (ca. 650 n. Chr.)
(aus: Über das Leid des törichten Eifers in der Maske des Göttlichen)

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Teresa-de-LisieuxWie groß ist doch die Macht des Gebetes! Man könnte es mit einer Königin vergleichen, die allzeit freien Zutritt hat beim König und alles erlangen kann, worum sie bittet. Es ist durchaus nicht nötig, ein schönes, für den entsprechenden Fall formuliertes Gebet aus einem Buch zu lesen, um Erhörung zu finden; ich mache es wie die Kinder, die nicht lesen können, ich sage dem Lieben Gott ganz einfach, was ich ihm sagen will, ohne schöne Phrasen zu machen, und Er versteht mich immer.

Für mich ist das Gebet ein Schwung des Herzens, ein einfacher Blick zum Himmel empor, ein Schrei der Dankbarkeit und der Liebe, aus der Mitte der Prüfung wie aus der Mitte der Freude; kurz, es ist etwas Großes, übernatürliches, das mir die Seele ausweitet und mich mit Jesus vereint.

Therese von Lisieux (1873 – 1897)

 

Denkimpuls

ayurvedaVergiß die Liebe nicht:
es wird dir all die Verrücktheiten bringen die du brauchst,
um dich quer durch das ganze Universum zu entfalten.

 

 aus einem Gedicht von Mirabai (indische Mystikerin, 1489 – 1548)