... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Ich suche nicht - ich finde. 

Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuem.  Finden – das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer!

Die Ungewißheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen,
die sich im Ungeborgenen geborgen wissen,
die in die Ungewißheit, in die Führerlosigkeit geführt werden,
die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen,
die sich vom Ziele ziehen lassen
und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt - das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

Pablo Picasso (1881-1973)

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Oh Du,
mein Ursprung und Quell allen Lebens,
lass mich Dein Strahl und Kristall sein,
der Deine Liebe und dein Licht
beständig und rein in alle Welten strahlt !

In tiefem Mitgefühl für all Deine Wesen -
um mich
und in mir.

Amen

ein buddhistisches Heilgebet

 Oh Thou,
my origin and source of all life,
let me bee Your ray and cristall
radiating Your love and Your light
faithful and pure into all worlds !

In deep compassion for all your beeings -
around me
and within me

Amen

 das gleiche auf englisch

O Toi,
mon origine et la source de toute vie,
que je sois ton rayon et ton cristal,
irradiant Ton amour et Ta lumiere
fidèle et pure dans tout les mondes !

En compassion profonde pour toutes tes créatures -
autour de moi
et en moi

Amen

auf französisch

O Ty,
Który jesteś początkiem mego istnienia i źródłem wszelkiego życia
pozwól mi być twym promieniem i kryształem
świecącym miłością i światłem,
wiernie i czysto dla wszystkich światów

z głębokim współczuciem dla wszystkich istot
wokół mnie
i we mnie

Amen

und auf polnisch

Denkimpuls

Vers 11: Dreißig Speichen umgeben eine Nabe: In ihrem Nichts besteht des Wagens Werk.Lao Tze
Man höhlet Ton und bildet ihn zu Töpfen: In ihrem Nichts besteht der Töpfe Werk.
Man gräbt Türen und Fenster, damit die Kammer werde: In ihrem Nichts besteht der Kammer Werk.

Darum: Was ist, dient zum Besitz. Was nicht ist, dient zum Werk.


Vers 7: Der Himmel ist ewig und die Erde dauernd. Sie sind dauernd und ewig, weil sie nicht sich selber leben.
Deshalb können sie ewig leben.

Also auch der Berufene: Er setzt sein Selbst hintan, und sein Selbst kommt voran.
Er entäußert sich seines Selbst, und sein Selbst bleibt erhalten.
Ist es nicht also: Weil er nichts Eigenes will, darum wird sein Eigenes vollendet?

Lao Tse (6. Jahrhindert vor Chr.)
aus dem Tao de King de King