... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Rainer Maria RilkeDie Blätter fallen,  fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen.   Diese Hand da fällt.  
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.

verfasst am 11.09.1901 von Rainer Maria Rilke (1875-1926)
am 07.11.1901 schreibt er an Axel Juncker:  „Diese Sammlung, die ich unter dem Namen "Das Buch der Bilder" zusammenfasse, ist das Kostbarste was ich aus diesen Jahren habe.“

   

Gott ist eins und ist alles...

Meister Eckhart
Er ist eins im Einssein, wo alle Vielfalt Einheit ist, unverletzliche Einheit.


Ebenso kann keine Vielfalt Gott zerstreuen...


Du musst ihn lieben, so weit er ein Nicht-Gott, ein Nicht-Intellekt ist, eine Nicht-Person, ein Nicht-Bild ; um so mehr, so weit er ein reines Eines ist,
klar, rein, getrennt von aller Dualität.
Und in diesem Einen müssen wir uns auf ewig im Abgrund zum Nichts versenken.


Eins mit dem einen, eins aus dem einen, eins in dem einen, und in dem einen eins auf ewig.


5 Zitate von Meister Eckhart (1260-1328)
Dominikaner, christlicher Gelehrter, Erfurt

Jedes Mal, wenn du einem Menschen hilfst,
wenn du verzeihst,
wenn du beschließt, ehrlich zu leben,
wenn du versuchst, deinem Leben
einen neuen Sinn zu geben,
wenn du die Menschen ansiehst
mit den Augen des Herzens,
mit einem Lächeln auf den Lippen,
dann ist Weihnachten.
 
Denn es ist geboren die Liebe,
der Friede, die Gerechtigkeit,
die Hoffnung und die Freude -
Christus, der Herr.

Author unbekannt (Brasilien)

   
   
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