... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Video über Thamas MertonDenke daran, dass das, was dich wie an unsichtbaren Fäden hin- und herzieht, in deinem Inneren verborgen ist.

Marc Aurel (121 - 180 n.Chr.)

 
 

 

 

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labyrinth chartreGeh-Meditationen

Das Labyrinth von Chartre

ist ein Beispiel für eine christliche Geh-Meditation. Der Weg in das Labyrinth ist zugleich ein symbolischer Weg in die eigene Mitte und letztlich auch zu Gott oder zu einer Einheitserfahrung.

Es ist kein Irrgarten, da es nur den einen einzigen Weg hinein und herausgibt und man sich nicht verlaufen kann.
Der Weg in Chartre ist HIER näher beschrieben.

 

Ein anderes Beispiel für eine Geh-Meditation ist das Kinhin im japanischen ZEN, ein langsames konzentriertes Schreiten, oft praktiziert zwischen dem langen "Sitzen" (Zazen) in vollständiger Bewegungslosigkeit  (hier nochmal genauer beschrieben).

Die radikalste Form von Geh-Meditation wurde von dem buddhistischen Mönch Prah Orlan in Thailand entwickelt, "InnerWalk" genannt: 4 mal 4 Stunden bewusstes Gehen an 4 aufeinander folgenden Tagen, immer hin und her. externIn diesem englischen YouTube Video werden Sinn und Wirkung beschreiben.

Hier Beschreibungen weiterer Formen von Geh-Meditation (Yoga Easy, Online Yogastudio)

Stimmen zu Meditation

Osho-Bagwan

Nur still zu sein, das verändert nichts. Auch still bist du derselbe Mensch. Verwandlung geschieht über Bewusstheit. Wache Aufmerksamkeit bringt von selbst Stille mit sich.

Stille, die mit Achtsamkeit kommt, ist eine sehr lebendige Stille, eine, die mit der Ewigkeit schwingt und voller Lieder ist. Es ist keine traurige und ernste Stille, denn sie ist nicht leblos, sondern enthält lauter Tanz in sich.

Die achtsame, bewusste Stille ist unglaublich schön, sie ist positiv und urgründig. Sie macht dich nicht zu einem hohlen Ding. Sie macht dich so voll, dass du beginnst, vor Freude überzufließen.

Du wirst so erfüllt sein, dass du deine Zufriedenheit nicht mehr für dich behalten kannst, du musst sie weitergeben.

Du wirst zu einer Wolke, die voller Regenwasser ist. Du musst es einfach regnen lassen.

Chandra Mohan Jain alias: Bhagwan und Osho (1931-1990)
so zitiert auf der Seite www.findyournose.com, die sich umfassend mit all dem befasst was Osho als "Meditation" bezeichnete