... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Krankheit selbst ist eine Art der Erfahrung, durch die man zu Gottesbewusstsein gelangen kann.

Abu Hamid Muhammad ibn Muhammad al-Ghazali (1058-1111)

   

 Achtsamkeit

 

 

Universeller Gottesdienst in Pfäffungen am 18.02.2007

 

 

Vom Glück der Gegenwärtigkeit

DIE WELLE

In dem Moment, wo sie am schillerndsten glitzert, wird sie gebrochen.
Verhält es sich so beim Menschen auch ?
Daß er in dem Moment, wo er am schillerndsten glitzert, gebrochen wird?

Im Grunde wiederholt sich dieses Geschehen mit jedem Atemzug:
Licht dringt in unser innerstes,
erleuchtet, erstrahlt, um im nächsten Augenblick zu erlischen.

 (Darum genießt das Leben in vollen Zügen.)

                                                      Thelema Irslinger (*1964)

 

Traditionen, die das weibliche Antlitz Gottes verehren

Das Licht der göttlichen Liebe


Du trägst das All, Du schaffst die Welt,
Du beschützt die Welt, oh Göttin,
und am Ende verschlingst Du sie jedes Mal.
Schrecklich bist Du, mit Schwert und Speer versehen,
mit Bogen, Pfeil, Wurfspieß und Morgenstern.
Freundlich bist Du,  freundlicher als alle Freundlichen,
schön über die Maßen, höher als alles insgesamt,
die höchste Herrin bist Du.
Und wo auch immer ein ding sich befinden mag,
sei es ein Seiendes,
von jedem bist Du die Kraft.
Oh Du, die du das Selbst von allem bist.
Wie kann ich Dich preisen?
Hymne an Maha-Devi, die Große Muttergöttin

Anandamayi Ma (1896 - 1972)

Religion der Hindus

Das Licht der göttlichen Weisheit


Das goldene Licht

Nur wenn wir einem Problem unsere volle Aufmerksamkeit zuwenden und es augenblicklich lösen- es nicht in den nächsten Tag, die nächste Minute mit hinüber nehmen - , dann ist innere Abgeschiedenheit da... Es ist sehr wichtig, innere Abgeschiedenheit, inneren Raum zu haben; denn es bedeutet, in Freiheit zu leben, unbelastet zu sein, zu wirken, schwerelos zu sein.

Krishnamurti (1895 - 1986)

Lehre Buddhas

Das Licht des göttlichen Erbarmens

Wir haben die Fähigkeit, Wunder zu vollbringen. Wenn wir im Alltag achtsam leben, achtsam gehen, erfüllt von Liebe und Fürsorge, dann schaffen wir ein Wunder und verwandeln die Welt in einen wunderbaren Ort.

Thich Naht Hanh (*1926)

Religion Zarathustras

Das Licht der göttlichen  Reinheit

Ja ich sehe Dich, mein Gott, ich bin bei Dir, und Antwort hallt von tausend Stimmen, alles Rufen der heilig Vollendeten aus der Jahrtausende Schoß.
Soll ich dir weniger trauen als sie?

Yasna 43:11

Jüdische Religion

Das Licht des göttlichen Bundes

Wenn ich mich zu Bett lege, denke ich an Dich, Gott, und wenn ich erwache, rede ich von Dir. Unter dem Schatten Deiner Flügel singe ich vor Freude. Meine Seele ist immer bei Dir. Ich finde meine Freude bei Gott. Glücklich preisen darf sich jeder, der Gott zum Zeugen hat.

Psalm 63

Christliche Religion

Das Licht des göttlichen Selbstopfers

(Wahrlich, ich sage euch:
Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.)

Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden
mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen
und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick;    
denn er wird über alle kommen, die auf der ganzen Erde wohnen.  
So seid allezeit wach und betet, dass ihr stark werdet,
zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll,
und zu stehen vor dem Menschensohn.

Lukas 21:34-36

Zusammenfassung in einem Satz:

Aufmerksamkeit ist das natürliche Gebet der Seele.

Nicolas de Malebranche (1638 - 1715)

Religion des Islam

Das Licht der göttlichen Einheit

Allah wird jene, die gläubig sind und gute Werke tun, in Gärten führen, durch welche Ströme fließen. Sie sollen darin geschmückt sein mit Armspangen von Gold und Perlen, und ihre Gewänder sollen Seide sein. Und sie werden zu lauterster Rede geleitet werden, und sie werden geleitet werden zu  dem Pfade des Preiswürdigen.

Koran Sure 48:5 ff

Alle die das Licht der Wahrheit hochhalten

Das Licht der göttlichen Wahrheit

Der Mensch rätselt an seiner Vergangenheit herum und seiner Zukunft; wie wunderbar würde das Leben, wenn er die Gegenwart auch sähe.

(Hazrat Inayat Khan, Chalas)

   
   
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