... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Eines Tages, wenn wir die Winde, die Wellen, die Gezeiten und die Schwerkraft gemeistert haben, sollten wir für Gott die Energien der Liebe vor unseren Wagen spannen. 
Dann werden wir zum zweiten Mal in der Geschichte der Welt das Feuer entdeckt haben.

Nur die Liebe kann alle Menschen verbinden und zur Entfaltung führen. Denn die Liebe ermöglicht ihnen das Miteinander dessen, was sie im tiefsten Inneren sind. Wir brauchen uns lediglich vorzustellen, dass wir unsere Liebesfähigkeit soweit entwickeln, dass sie alle Menschen und die gesamte Erde einschließt.

Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955)

   

Mein Herr Gott,

Ich habe keine Ahnung wohin ich gehe.
Ich sehe die Straße nicht vor mir.
Ich kann nicht sicher wissen wo es enden wird,
noch kenne ich mich selbst wirklich.
Und die Tatsache, dass ich meine deinem Willen zu folgen,
bedeutet nicht, dass ich das auch tue.
Aber ich glaube dass die Sehnsucht es dir zuliebe zu tun, dir tatsächlich gefällt.
Und ich hoffe dass ich diese Sehnsucht in allem habe, was ich tue.
Ich hoffe dass ich nie irgendetwas getrennt von deiner Sehnsucht tue.
Und ich weiß dass du mich die rechte Straße führst, wenn ich das tue,
auch wenn ich davon nichts wissen mag.
Darum werde ich dir immer vertrauen obgleich ich im Schatten des Todes verloren erscheinen mag.
Ich werde mich nicht fürchten, weil du immer bei mir bist,
und du wirst mich nie verlassen um mich meinen Gefahren alleine stellen.

 
Thomas Merton
(1915-1968, Atheist, Trapisten-Mönch, Eremit, Friedesaktivist)

Hier ein Foto von Thomas Merton

   
   
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