... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Unsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.  Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.  Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten erschreckt.    Wir fragen uns, wer bin ich denn, um brillant, großartig, begabt und einzigartig zu sein?  Wer bist du eigentlich dies nicht zu sein.  Du bist ein Kind Gottes.  Dass du "klein" spielst  rettet nicht die Welt. Da ist nichts Erleuchtetes daran, zu schrumpfen damit sich andere Menschen um dich herum nicht unsicher fühlen.  Wir alle sind dazu gedacht wie die Kinder zu strahlen.  Wir wurden geboren, um die  Herrlichkeit Gottes zu offenbaren, die in uns liegt.  Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.  Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.  Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart  automatisch andere.

aus: A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles (S.190) von Marianne Williamson *1952

(der Text wird manchmal der Einführungsrede von Nelson Mandela 1994 zugeschrieben,
hier ist der englische Originaltext von M. Williamson)

   

Singen –

Singen, das ist es: sonst nichts.

Ich singe den Aufflug des Jubels,

Singe den Glanz durch die Mauern der Dinge,

Singe den Tränensturz,

Singe die Wangen der Freude hinab,

Singe den Leib meines Lebens.

Aus meinem Singen hebt sich

Der Herzschlag der Welt.

Ich singe die Worte der Schöpfung.

Mein Singen ist Flut, ist das Steigen der Dinge –

Sie steigen aus nichts,

Mein Singen ist Sinken – sie fallen zurück,

Ins Sterben, das alles nimmt.

Mein Singen ist Tanzen, ist Shivas, ist Buddhas Tanz.

Ich singe die Worte der Schöpfung,

Ich singe das Schweigen,

Ich singe die Glut.

Singen – sonst ist nichts.

 

(1993) Aus dem online-Buch von Dietrich Roloff
mit dem Titel: "Buddha ekstatisch, 111 Zen Gedichte"

Das IchTulku Lobsang

ich denke immer, der Sinn unseres Lebens besteht darin, aus unserem "Ich" herauszutreten, aus unserem Ego herauszugehen und unsere wahre Natur zu finden. Vergesst nicht, wenn wir Praktizierende sind, d.h. wenn wir dem spirituellen Weg folgen, dann bedeutet das nicht, dass wir ein "Ich" schaffen. Wir sagen, dass eine spirituelle Person jemand ist, der alles Mögliche daran setzt wenig "Ich" zu kreieren. In eurem normalen Leben besitzt ihr so viel "Ich", das ist die Wurzel eures Problems. Das bedeutet, dass aufgrund des "Ich" ein Unterschied besteht zwischen eurem normalen Leben und eurem spirituellen Weg. In eurem normalen Leben besitzt ihr zu viel "Ich", das ist euer Problem. Dann praktiziert ihr den spirituellen Weg und ihr versucht weniger "Ich" zu schaffen. Als Folge habt ihr euer normales Leben und ihr habt ein spirituelles Leben.
Viele Menschen praktizieren den spirituellen Weg und sie schaffen mehr "Ich". Sie begreifen nicht die Wurzel des Problems. Wer erlaubt euch nicht eine spirituelle Person zu werden? Niemand, nur euer "Ich". Das bedeutet, immer, in jedem Moment, zu jeder Zeit, wenn ihr praktiziert, egal was ihr auf dem spirituellen Pfad praktiziert, wenn ihr mehr "Ich" fühlt, dann müsst ihr einsehen, dass dies nicht der richtige Weg ist, zu praktizieren.
Wenn ihr nicht glücklich seid, wenn ihr immer leidet, dann fühlt ihr "Ich". Das bedeutet, es ist immer wichtig ist, nicht zu vergessen, dass wir den spirituellen Weg praktizieren, weil wir unser "Ich" reduzieren wollen. Umso weniger "Ich" da ist, umso glücklicher seid ihr. "Ich" macht euer Leben sehr hart und es macht euer Leben sehr schwierig. Das bedeutet "Ich" ist die Quelle des Problems.

Frage: Wer kann das "Ich" reduzieren? Du kannst es, niemand anderes als du.

Frage: Welche Methode kannst du benutzen, um das "Ich" zu reduzieren? Mitgefühl und bedingungslose Liebe.

Tulku Lobsang (*1975)

 

 

Our Mind

Zen Master Seung SahnOur mind is like a clear glass of water.
If you put salt into the water, it becomes salt water; sugar, it becomes sugar water; shit it becomes shit water.
But originally the water is clear.
No thinking, no mind.
No mind, no problem.

Zen Master Seung Sahn (1927 - 2004)

Unser Verstand

Unser menschlicher Geist ist wie ein klares Glas Wasser.
Wenn du Salz in das Wasser streust, wird es zu Salzwasser, mit Zucker zu Zuckerwasser und mit Scheiße wird es Scheiß-Wasser. Aber ursprünglich ist das Wasser klar.
Ohne Denken keine Ansichten und Absichten.
Keine Ansichten oder Absichten, kein Problem.

Zen Meister Seung Sahn (1927 - 2004)

(PS: Das englische Wort "mind" ist sehr vieldeutig und daher schwer zu übersetzen)

   
   
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