... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Vers 11: Dreißig Speichen umgeben eine Nabe: In ihrem Nichts besteht des Wagens Werk.Lao TzeMan höhlet Ton und bildet ihn zu Töpfen: In ihrem Nichts besteht der Töpfe Werk.
Man gräbt Türen und Fenster, damit die Kammer werde: In ihrem Nichts besteht der Kammer Werk.

Darum: Was ist, dient zum Besitz. Was nicht ist, dient zum Werk.
 

Vers 7: Der Himmel ist ewig und die Erde dauernd. Sie sind dauernd und ewig, weil sie nicht sich selber leben.
Deshalb können sie ewig leben.
Also auch der Berufene: Er setzt sein Selbst hintan, und sein Selbst kommt voran.
Er entäußert sich seines Selbst, und sein Selbst bleibt erhalten.
Ist es nicht also: Weil er nichts Eigenes will, darum wird sein Eigenes vollendet?

Lao Tse (6. Jahrhindert vor Chr.)
aus dem Tao de King de King

   

Meditation lernen ...

 

Die Wirkung von Meditation wird auch von den  Kankenkassen anerkannt und zur Veringerung der Kosten im Gesundheitswesen intensiv beworben.

Als ein Beispiel sind hier zwei interessante Links zu den entsprechenden Seiten der Techniker-Krankenkasse (TK) angegeben:

 https://www.tk.de/tk/enstpannungstechniken/meditation/meditieren-lernen/575086

https://www.tk.de/tk/enstpannungstechniken/meditation/atementspannung-mp3/644568

Aus Gründen der Gleichbehandlung und der gesellschaftlichen Akzeptanz, bemühen sich die Krankenkassen, alles aus den tradierten Meditationstechniken auszuschließen, was als "spiritueller Balast" aus den verschiedenen religiösen Traditionen angesehen wird.  Dabei heraus kommen dann recht sterile Meditationsanleitungen, die man von der TK-Seite auch als MP3-Dateien herunterladen kann und schon in dieser "Rohbau-Version" von Meditation die Lebensqualität verbessern helfen.

 

Die eigene Erfahrung mit Meditationsanleitungen, die über die Meisterketten der verschiedenen religiösen Traditionen überliefert wurden ist, dass die zum eigenen Weltbild passenden Vorstellungswelten von Licht, Liebe, Schönheit, unterstützenden Ahnen oder Engelwesen, etc.,  die segensreiche Wirkung von Meditation noch erheblich verstärken kann.  Ich glaube es ist der Effekt der Herzöffnung und der Begeisterung, sowie die Bereitschaft, die Kontrolle an eine höhere liebevolle Ordnung abzugeben, welche diesen "Turbo" in der eigenen Meditationspraxis bewirkt.

Hier muss natürlich jerde/r seine eigenen inneren Welten und Landschaften entdecken, oder ausprobieren in welchem Kreis die eigene Meditationspraxis auf Resonanz trifft. Das können traditonelle Wege der mystischen Schulen aus dem Christentum, Buddhismus, Hinduismus (Yoga) oder dem Sufismus sein.

Aber auch die Einstimmung auf einen geliebten Menschen, ein Tier, eine Blume oder ein Fabelwesen aus einem Film oder einer Erzählung können die Wirkung verstärken.  Was dich begeistert, dein Herz öffnet und dich von Kopf bis Fuß gesehen und durchströmt fühlen läßt, ist immer auch ein guter Anfang um damit zu experimentieren.  Traditionell wurde die Religion (die Rückbindung an den Ursprung jenseits der Materie) von den Mystikern als höchste Quelle dieser Art der Einstimmung erlebt und genutzt.

Und natürlich muss Meditation Freude machen, sonst wird man nicht regelmäßig meditieren wollen.

   
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